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Stereolithografie (SLA) ist eine der am weitesten verbreiteten industriellen 3D-Drucktechnologien. Sie basiert auf dem Prinzip der Aushärtung eines fotopolymeren Harzes mittels leistungsstarker Laserstrahlen, wobei schichtweise ein dreidimensionales Objekt entsteht. Diese Technologie eignet sich besonders für den Druck von Objekten mit hoher Detailgenauigkeit und exzellenter Oberflächenqualität – etwa für Wachsmodelle im Metallguss, Figuren, kleinere Bauteile und Gehäuse, Schablonen usw.

Das 3D-Drucken mit Harz lässt sich im Allgemeinen in drei Hauptkategorien unterteilen:

  • Stereolithografie (SLA) – erste Generation

  • Digital Light Processing (DLP) – zweite Generation

  • Masked Stereolithography (mSLA) – dritte Generation

LSPc gehört zur mSLA-Technologie, stellt aber in vielerlei Hinsicht bereits die vierte Generation des Harz-3D-Drucks dar. Wie bei der klassischen SLA wird auch bei mSLA das Harz durch UV-Licht ausgehärtet. Anstelle eines punktuellen Laserstrahls, der jede Schicht einzeln abfährt, kommt jedoch eine gleichmäßige UV-Lichtquelle mit einer hochauflösenden Maske (Display) zum Einsatz. Dadurch wird die gesamte Fläche einer Schicht gleichzeitig belichtet und ausgehärtet. Man kann sich das vorstellen wie eine Belichtung mit einem Flutlicht und Schablone, im Gegensatz zu einer punktuellen „Stift“-Beleuchtung, wie sie bei herkömmlicher SLA verwendet wird. Dies führt zu einer deutlich höheren Druckgeschwindigkeit im Vergleich zur traditionellen SLA-Technologie.

Wie bereits erwähnt, wird bei diesem Verfahren das Polymer in Form eines Filaments mithilfe eines motorbetriebenen Extruders durch den erhitzten Druckkopf gepresst. Die erforderlichen Temperaturen hängen vom verwendeten Material ab. Unsere Drucker ermöglichen den Einsatz sowohl von Standardmaterialien als auch von Hochtemperatur-Polymeren bei Düsentemperaturen von bis zu 430 °C.

mSLA-Druck (Masked Stereolithografie)